Schwerbehindertenparkausweise und Behindertenparkerleichterung

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Dienstleistungsinformationen

Schwerbehindertenparkausweise und Behindertenparkerleichterung

Schwerbehinderten mit außergewöhnlicher Gehbehinderung kann gestattet werden,                        Schwerbehindertenparkausweis

an Stellen, an denen das eingeschränkte Halteverbot angeordnet ist, bis zu 3 Stunden zu parken
im Bereich des Zonenhalteverbotes die zugelassene Parkdauer zu überschreiten
an Stellen, die durch Zeichen 314 (Parkplatz) und 315 (Parken auf dem Gehweg) gekennzeichnet sind und für die durch ein Zusatzschild eine Begrenzung der Parkzeit angeordnet ist, über die zugelassene Zeit hinaus zu parken
in Fußgängerzonen, in denen das Ab- oder Entladen für bestimmte Zeit freigegeben ist, während der Ladezeiten zu parken
an Parkuhren oder Parkscheinautomaten zu parken, ohne Gebühr und zeitliche Begrenzung
auf Parkplätzen für Anwohner bis zu 3 Stunden zu parken
in verkehrsberuhigten Bereichen außerhalb der gekennzeichneten Flächen, ohne den durchgehenden Verkehr zu behindern, zu parken, sofern in zumutbarer Entfernung keine andere Parkmöglichkeit besteht. 

Die vorgenannten Parkmöglichkeiten dürfen nur durch Personenkraftwagen und Krafträder in Anspruch genommen werden. Die zulässige Höchstparkzeit beträgt 24 Stunden.

Die Berechtigung ist durch einen Ausweis, der gut sichtbar hinter der Windschutzscheibe anzubringen ist, nachzuweisen.

Seit dem 01.01.2001 gibt es EU-Schwerbehindertenparkausweise. Auf Antrag werden diese neuen Ausweise ausgestellt. Die bisherigen Ausweise bzw. Parkerleichterungen gelten im gesamten Bundesgebiet bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit. Abgelaufene Ausweise müssen Sie bei dem Referat Lebensorientierung/Seniorenbüro zurückgeben.

Als Schwerbehinderte mit außergewöhnlicher Gehbehinderung sind solche Personen anzusehen, die sich wegen der Schwere ihres Leidens dauernd nur mit fremder Hilfe oder mit großer Anstrengung außerhalb ihres Kraftfahrzeuges bewegen können.

Der entsprechende Nachweis wird durch die Eintragung des Merkzeichens "aG" (außergewöhnlich gehbehindert) auf dem vom Versorgungsamt ausgestellten Schwerbehindertenausweis geführt. Der Eintrag "G" (gehbehindert), reicht für die Erteilung eines Schwerbehindertenparkausweises nicht aus.


In Einzelfällen können auch Ausnahmegenehmigungen ohne den Eintrag „ aG “ erteilt werden. Dann darf jedoch ein Parkplatz mit dem Rollstuhlfahrersymbol nicht benutzt werden. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie durch die zuständige Sachbearbeiterin.


Schwerbehinderten mit außergewöhnlicher Gehbehinderung, die keine Fahrerlaubnis besitzen und Blinden (Merkzeichen "bl" ), die auf die Benutzung eines Kraftfahrzeuges angewiesen sind und die sich nur mit fremder Hilfe bewegen können, kann ebenfalls eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden. In diesen Fällen wird den Behinderten eine Ausnahmegenehmigung des Inhalts ausgestellt, dass der sie jeweils befördernde Kraftfahrzeugführer von entsprechenden Vorschriften befreit wird.

Notwendige Unterlagen:

  •  Personalausweis/Reisepass
  •  Schwerbehindertenausweis mit dem Merkmal " aG " oder " Bl "
  •  1 Lichtbild


Das persönliche Erscheinen zum Abholen des Parkausweises ist grundsätzlich notwendig, um die notwendigen Unterschriften zu leisten. Sollten Sie aufgrund der körperlichen Beeinträchtigungen nicht ins Rathaus kommen können, wenden Sie sich bitte telefonisch an die Sachbearbeiterin, die Ihnen behilflich sein wird.

Rechtliche Grundlagen:

§ 46 Abs. 1 Ziffer 11 Straßenverkehrsordnung (StVO)

 

Zuständige Einrichtung

Referat Soziale Angelegenheiten
Konrad-Adenauer-Platz 1
40764 Langenfeld Rhld.

Zuständige Kontaktpersonen

Frau Kremer

Telefon:
02173 794-2111

Frau Borghardt

Telefon:
02173 794-2110